Rohani ist kein Populist. Er ist ein 85-facher Mörder.

Juni 1, 2017 – Jüdische Rundschau - Von Anastasia Iosseliani- Nachdem sich die Wogen bei den deutschsprachigen Korrespondenten, Journalisten & anderen sogenannten Experten nach der Wahl im Iran geglättet haben & Rohani wieder zum Präsidenten wurde, werfen wir doch einmal einen Blick auf die Wahlen & die Person Rohani.

Zuallererst: Die Wahlen im Iran sind nicht frei. Die Kandidaten für diese Präsidentschaftswahl wurden von einem Expertenkomitee ausgewählt. Besagtes Expertenkomitee besteht praktisch nur aus schiitischen Geistlichen & verweigerte nicht nur dieses Mal iranischen Frauen & Mitgliedern von religiösen Minderheiten die Ausübung des passiven Wahlrechts. D.h. zur Wahl zugelassen waren nur schiitische Männer. Am Ende hatten die iranischen Wähler gar nur noch die Wahl zwischen zwei Männern, welche beide das Blut unschuldiger Menschen an ihren Händen kleben haben.

Ebrahim Raissi, der Kandidat, der gegen Rohani verloren hat, saß in Expertenkomitees, welche gegen Ende des Iran-Irak-Krieges Massenhinrichtungen an Kommunisten & Volksmudschahedin befahlen. Rohani hingegen saß im Expertenkomitee, welches das Attentat auf das AMIA-Gemeindehaus in Buenos Aires finanzierte & befahl.

Ganz richtig, geehrter Leser, geehrte Leserin: Der jetzige iranische Präsident saß Anfang der 90er Jahre in einem Expertenkomitee, zusammen mit anderen Geistlichen & Revolutionsgardisten, welche das größte Massaker an jüdischen Zivilisten nach dem Zweiten Weltkrieg befehligt haben. Dies führt uns zum meinem Punkt:

Ich muss Leuten Recht geben, die sagen, das Rohani kein Populist ist, denn er ist primär ein Terrorist & Mörder. Rohani als „Populisten“ zu beschimpfen, würde ihm & dem Regime, welches er repräsentiert, nicht gerecht werden. Immerhin finanziert Rohani & die Islamische Republik nicht nur die Hisbollah, sondern auch die Huthi-Terroristen im Jemen & auch immer mal wieder die Muslimbruderschaft (Zuletzt finanzierte die Islamische Republik den Wahlkampf von Mohammed Mursi) & sind somit mitverantwortlich für die aktuelle Instabilität in der MENA-Region.

Die Wahnvorstellung, dass ein Massenmörder & Terrorhelfer irgendwie „pro-westlich“ sein könnte, ist absurd. Das Regime des „Pro-Westlichen“ hält ganz nebenbei auch noch britische Staatsbürger (Nazanin & Gabriella Ratcliffe) als Geiseln. Der sogenannte „Iran-Deal“ sollte nicht über den diktatorischen Charakter des Mullah-Regimes hinwegtäuschen. Der ist noch nicht mal in trockenen Tüchern und wird von in der Islamischen Republik relevanten Personen (Revolutionsgardisten & der Mehrheit des schiitischen Klerus) bereits jetzt ignoriert oder lächerlich gemacht.

Kommen wir jetzt zur Innenpolitik unter Rohani, welche auch nur Enttäuschungen & Regression bereithält, denn unter Rohani wurden mehr Menschen zum Tode verurteilt & hingerichtet als unter Achmadinedschad. Unter anderen sitzen 49 Minderjährige in den Todeszellen. Mädchen können schon ab dem Alter von neun Jahren zum Tode verurteilt oder verheiratet werden! Insgesamt liegt die Islamische Republik (etwa 75 Millionen Einwohner) unter Rohani hinter der Volksrepublik China (über eine Milliarde Einwohner) an zweiter Stelle, was das Vollstrecken von Todesurteilen angeht. Freie Gewerkschaften sind ebenso wie volle Bürgerrechte für ethnische & sexuelle Minderheiten sowie Frauen inexistent.

Summa summarum lässt sich sagen, dass diese unfreie Wahl, eine Wahl zwischen Pest & Cholera war & irgendeine Reform nur in den Köpfen von sogenannten „nützlichen Idioten“ stattgefunden hat. Stattdessen gehen Menschen, die sich selbst für intelligent halten, dem „Good-Cop-Bad-Cop-Schauspiel“ des Regimes zu Teheran auf den Leim. Denn der Mörder Rohani, das freundliche Gesicht der Diktatur, für den man in Rom Statuen abdecken ließ, schüttelt die meisten ausländischen Hände. Die eigentliche Macht in der Islamischen Republik aber geht noch immer vom obersten Religionsführer, Ayatollah Khamenei, aus. Daran ändert diese „Wahl“ nichts.